Weltreise

28 November 2006

Darwin und Kakadu Nationalpark




Vor ein paar Tagen hat man Broome auch schon wieder verlassen und ist nach Darwin weitergeflogen. Der Flughafen von Broome ist auch wieder so eine Sache. Er entspricht in der Grösse etwa der Stadt. Dort konnte man sich nun wirklich nicht mehr verlaufen. Es hatte zwei Gates. Man hat sich für das Gate mit der Klimaanlage entschieden und lag glücklicherweise richtig…
Am ersten Tag in Darwin hat man sich in der Stadt umgesehen und mit dem Tourbüro in Verbindung gesetzt. Da wurde einem mitgeteilt, dass die Tour am Sonntag wegen geringer Nachfrage nicht durchgeführt werde und somit am Samstag mit einem anderen Veranstalter fahren könne. Momentan stellt man sich hier in Darwin auf die Regenzeit ein und alle hoffen auf ein wenig Abkühlung. Am Samstag wurde man wie gewohnt vor der Hosteltüre abgeholt und fuhr los Richtung Kakadu. Als erstes Stand ein Besuch am Alligatorriver an. Dort fuhr man mit einem Boot los um die Krokodile zu beobachten. Als der Guide eines entdeckt hatte befestigte er ein Stück Fleisch an einer Art Angelrute und begann das Krokodil darauf aufmerksam zu machen. Dabei wurde einem wieder einmal die Gefährlichkeit dieser Tiere demonstriert. Wir hatten ein etwa drei Meter langes Tier am Boot und es schaffte es doch mehr als einen Meter aus dem Wasser zu springen um an das Fleisch zu kommen. Während der Fütterung erklärte der Guide die Lebensgewohnheiten der Tiere und eben in einem Nebensatz auch, dass alle Tiere die grösser als man selbst sind in der Lage sind einen Menschen zur Strecke zu bringen…
Am Nachmittag setzte man sich mit der Kultur der Aboriginal auseinander. Man wurde zu Jahrtausendalten Felsmalereien geführt, welche äusserst bedeutsam für ihr zusammenleben sind. Jede Malerei erzählt eine Geschichte. Manche weisen auf Gesetze hin, welche unbedingt zu befolgen sind andere erzählen von einem aussergewöhnlichen Jagderfolg.
Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und eben auch diese einzigartigen Felsmalereien zeichnen den Kakadu Nationalpark mit einer Grösse von 25'000 km2 (mehr als halb so gross wie die Schweiz!) aus. Wegen der ausserordentlichen Bedeutung des Nationalparks wurde er von der UNESCO zum Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt, was eine äusserst seltene Kombination ist.
Einige werden von irgendwoher die Felsformationen in Erinnerung haben. Der Film Krokodile Dundee ist im Park gedreht worden und machte dadurch den Park einer breiten Öffentlichkeit bekannt…
Die nächsten beiden Tage wurden einige der nun fast ausgetrockneten Wasserfälle besucht, was immer mit einer kleinen Wanderung verbunden war. Zuerst startete man an trüben Gewässern, vorbei an Krokodilwarnschildern. Man konnte zwar nirgends eines ausmachen, aber es brauchte keine Phantasie, um sich vorzustellen dass die Reptilien vor Ort sind.
Oben am Pool angelangt, war die Abkühlung jeweils sehr willkommen und wurde ausgiebig genossen…
Abends wurde das Zeltlager errichtet und das Abendessen am Lagerfeuer zubereitet. Nachdem man eine ordentliche Portion Insektenschutzmittel aufgetragen hatte, wurde am Lagerfeuer Didgeridoo geübt und unser Guide, sehr ähnlich Krokodile Dundee, erzählte ein paar seiner Schauergeschichten…

23 November 2006

Broome


Beim Stadtbummel in der so genannten „Stadt" Broome, musste man jeweils aufpassen, dass man sich nicht zu schnell bewegte, denn plötzlich stand man wieder mitten im Bush…
Viel zu sehen gibt es hier eigentlich nicht. Am wohlsten ist es einem am Pool im Wasser. Die Temperatur von über 40 Grad und die hohe Luftfeuchtigkeit treiben den Schweiss schon morgens früh heraus. Am Abend bei schon fast angenehmen 35 Grad fühlt man sich zum ersten Mal im Stande etwas Warmes zu sich zu nehmen…
Gleich hundert Meter vom Hostel entfernt liegt der Krokodil-Park von Malcolm Douglas. Einige werden sich wohl noch an ihn erinnern als vor ein paar Jahren seine Tierfilme über die Mattscheibe flimmerten. Es hat es sich zur Aufgabe gemacht so genannte Problemkrokodile einzufangen und im Park ein weiterleben zu ermöglichen.
Es war sehr eindrucksvoll als man der Fütterung dieser Riesen beiwohnen konnte. Sollte mal eines entkommen wäre es wohl als nächstes bei uns im Pool anzutreffen…

Exmounth - Broome



Die Tour ist nun auch schon wieder Geschichte. Am ersten Tag wäre eine Fahrt von 760 km in den Karijini Nationalpark geplant gewesen. Als wir jedoch beim Informationszentrum vor dem Park angekommen waren, wurde uns mitgeteilt, dass der Park wegen Bushfeuern geschlossen worden ist. Es war nun bereits vier Uhr nachmittags und unsere Reise wurde gleich noch mal um 400 km verlängert worden. Nach einem kurzen Stopp für das Abendessen fuhr man weiter zurück. Abends um zehn Uhr war man wieder an derselben Tankstelle wie schon morgens um zehn! Um Mitternacht wurde auf einem Parkplatz unter freiem Himmel übernachtet und knapp 18 Stunden Busfahrt waren auch geschafft. Anscheinend ist es in Australien nicht üblich sich vor der Fahrt über allenfalls geschlossene Strassen zu informieren. Umwege von ein paar hundert Kilometern werden in Kauf genommen…
Nach einer kurzen Nacht wurde man bei Sonnenaufgang von den herumschwirrenden Fliegen aus dem Schlafsack getrieben. Falls jemand die Hartnäckigkeit der Fliegen hierzulande kennt weiss wie gerne man aufsteht um diesen kleinen Plagegeistern zu entkommen. Nach ein paar Stunden Richtung Norden reiste man den Geleisen der 3.5 km Langen Züge gefüllt mit Eisenerz entlang zum Millstream Chicheser Nationalpark wo glücklicherweise keine Buschfeuer entfacht worden sind. Im Nationalpark wurde erstmal ein erfrischendes Bad im dortigen Fluss genommen, was sehr willkommen war bei einer Temperatur von gegen 40 Grad und vor allem, da am ersten Tag die Klimaanlage im Bus ausgefallen war. Übrigens sei es dort „save" zum Schwimmen. Die Krokodile bevorzugen wärmere Gegenden und sind ein paar hundert Kilometer weiter nördlich erst anzutreffen. Nach einer kurzen Fahrt wurde die nächstgelegene Campinggelegenheit im Nationalpark aufgesucht, direkt neben dem Fluss. Auch hier war man wieder der erste im Fluss um sich Abkühlung zu verschaffen. Als wir mittlerweile zu dritt im Fluss badeten, hörte man ein kreischen, da sich unmittelbar neben der Leiter zum Einstig eine drei Meter lange Python in Wasser gelegt hatte. Ein paar Parkangestellte, welche gerade vor Ort waren, versuchten nun dieses Reptil zu vertreiben…
Jedenfalls war sie nun nicht mehr neben der Leiter und wir konnten zwischendurch wieder mal eine Abkühlung geniessen.
Am nächsten Morgen genoss man erneut eine Abkühlung. Als man jedoch die Flip-Flop vom Sand befreien wollte, kreuzte die Schlange wieder vor einem im Wasser auf. Anscheinend hielt man sich erneut in ihrem Territorium auf…
Nach dem Morgenessen brach man in Richtung 80 Miles Beach auf. Am Mittag war noch ein kurzer Besuch bei einer Aboriginal-Art-Ausstellung angesagt, wo auch der Lunch eingenommen wurde. Kurz vor der Eindämmerung gelangte man zum Campingplatz wo erstmals wieder eine Dusche genossen wurde. Genächtigt wurde erneut unter freiem Himmel. Anscheinend muss der Rasen den Kängurus geschmeckt haben. Als man sich zum Schlafsack begab hoppelten einige Schatten davon…
Am letzten Tag traf man gegen Mittag in Broome ein. Das Backpacker befindet sich etwas ausserhalb der Stadt am Cable-Beach, wo man die nächsten Tage anzutreffen ist.

15 November 2006

Exmounth




Exmounth selber ist ein Ort mit etwa 2500 Einwohnern, ein paar Shops, Restaurants und Tankstelle. Diese “Stadt” wurde Mitte der sechziger Jahre gegründet, da sich in unmittelbarer Nähe ein Militärstützpunkt befindet. Jetzt fragen sich bestimmt gewisse Leute warum man hier Mitten im Nirgendwo für vier Tage bleiben sollte, da man das Dorf in einer halben Stunde abgelaufen hat. Die Meisten kommen hier her um möglichst Nahe am Ningaloo Reef zu übernachten, zu tauchen oder zu schnorcheln.
Auch unsereiner hat sich entschlossen diesen Gruenden ein paar Tage hier zu verweilen. Am Montag hat man per Zufall Yvonne aus dem Zuercher Oberland im selben Hostel kennen gelernt und kurz entschlossen eine Scooter Tour mit Schnorcheln und Wasserwanderung gebucht. Unglaublich wieviele Tiere man so im Wasser antrifft. Beim Schnorcheln war man den Korallen so Nahe, dass man immer aufpassen musste sie nicht mit den Flossen zu verletzen.
Am Dienstag stand der Wiederholungskurs fuers Tauchen auf dem Programm. So wurden alle Sicherheitsvorschriften repetiert und auch die wichtigsten Handgriffe, wie Maske unter Wasser aus- und wieder anziehen, sowie den Tauchpartner mit Luft zu versorgen, sollte diese doch mal ausgehen…
Am Mittwoch startete morgens um halb acht die Tauchtour raus aufs Reef. Es dauerte ungefaehr eine Stunde bis man am ersten Tauchplatz eigetroffen ist und endlich wieder einmal tauchen konnte…
Die Unterschiede vom Schnorchel zum Tauchen sind wirklich nicht zu unterschaetzen. Man sieht alles wunderbar Nahe, kann mit den vorbeischwimmenden Schildkroeten ein paar Meter mitschwimmen und unter jedem Reef nachschauen ob sich wohl ein Reefshark darunter verstecken koennte…
Nach zwei Tauchgaengen von insgesamt fast zwei Stunden ist es nun auch schon wieder vorbei. Morgen geht die Tour weiter bis rauf nach Broome. Dort wird man vier Tage in voelliger Abgeschiedenheit verweilen. Uebernachtet wird unter freiem Himmel…

13 November 2006

5. Tag Exmounth


Nachdem wir uns spätabends einig waren, es sei besser am nächsten Tag nicht wie gedacht um sechs sondern erst um neun Uhr aufzustehen, machte man sich nach dem Frühstück auf in den Cape Range Nationalpark. Im Park konnte man nach 20 Metern raus schwimmen gleich auf die schönsten Korallen und Fische stossen. Wenn man um die Ecke der Bucht lief musste man etwa 200 Meter am Strand entlang laufen, um dort etwas hinausschwimmen. So konnte man sich einfach eine halbe Stunde lang über Korallen und Fische hinweg treiben lassen. Man durfte es einfach nicht verpassen rechtzeitig an der Ecke der Bucht wieder an Land zu kommen. Hätte man dies verpasst, so wäre man durch die Strömung auf das offene Meer hinausgetragen worden…
Am Abend wurde noch mal an einem wunderbaren Platz, mit einem Leuchtturm als Hintergrund, ein Sonnenuntergang genossen. Die Liebespaare trafen scharenweise ein…
Nach dem Abendessen hiess es von der Gruppe abschied nehmen, da sich diese am nächsten Tag auf den Rückweg nach Perth begeben…

4. Tag Coral Bay – Exmounth


In Coral Bay, welches sich gleich innerhalb des Ningaloo Reef befindet, hat man sich auf ein Schiff begeben. Auf dem Schiff wurde den ganzen Tag das Reef per Schnorchel erkundet. Dieses Reef ist eines der sechs schönsten Schnorchel und Tauchgebiete der Welt. Es erstreckt sich von Exmounth im Norden etwa dreihundert Kilometer der Küste entlang. Zuerst wurde in einer Gruppe von immer zwölf Leuten mit den riesigen Rochen um die Wette geschwommen. Keine Angst es war kein Stachelrochen dabei…
Anschliessen fuhr man weiter an ab und zu nach Luft schnappenden Schildkröten vorbei. Vor dem Lunch konnte man noch einmal die Unterwasserwelt beim selbständigen schnorcheln erkunden. Nach dem obligaten Sandwich schipperte uns der sehr erfahrene Kapitän an seichten Stellen vorbei hinaus ans äussere Reef. Er hat einem gesagt es gebe auf der ganzen Länge nur etwa drei Stellen um mit einem Schiff auf hohe See zu gelangen…
Dort war es sehr interessant wie sich die relativ raue See immer wieder am Reef auftürmte. Man musste einfach darauf Achten, dass man anfänglich gegen die Strömung vom Schiff wegpaddelte. So konnte man sich am Schluss mit etwas Glück nur noch zurück an das Schiff treiben lassen. Nach sechs Stunden auf dem Reef wurden alle wohlbehalten wieder an Land abgeliefert, wo es weiter ging zum Etappenziel Exmouth…

3. Tag Denham – Coral Bay


Nach kurzer Fahrt zum Welt Naturerbe Shark Bay, erreichte man dem Meer entlang gegen acht Uhr die Monkey Mia Delphine. Dort werden von den Rangern jeden Morgen die weiblichen Delphine mit ein paar Fischen gefüttert. So finden sich immer um die selbe Zeit bis zu fünf dieser klugen Meeressäuger ein, um sich im knietiefen Wasser von den zahlreich anwesenden Touristen fotografieren zu lassen. Da kann es sein, dass sie im seichten Wasser vor dir stehen bleiben und richtig schön posieren. Zwischenzeitlich gesellten sich auch ein paar Pelikane hinzu um dieses Schauspiel zu erleben…
Nach dem Delphinspektakel fuhr man weiter, um eine der ältesten Lebensformen zu begutachten. Dies sind so genannte lebende Steine, welche anfänglich dafür verantwortlich waren, dass auf der Erde Sauerstoff produziert worden ist. Diese Lebensform ist in der Lage in einer Art photosynthese Sauerstoff herzustellen. An dieser Stelle bestand der Strand wiederum ausschliesslich aus Muscheln. Dort haben sie früher sogar eine Art Steinbruch betrieben um aus den verfestigten Muscheln Quader herauszuhauen und Häuser zu bauen…
Nach dem Lunch hiess es abschied von einem grossen Teil der Gruppe zu nehmen, da diese sich wieder auf den Rückweg nach Perth begaben. Zu acht wurden dann noch die restlichen 400 km zu unserem Übernachtungsziel in Angriff genommen…

2. Tag Kalbarri - Denham


Um fünf Uhr früh war Frühstück angesagt, damit man pünklich um sechs Uhr abfahren konnte. Nach kurzer Fahrt traf man im Kalbarri Nationalpark ein, wo zuerst die Z-Bend Schlucht besucht wurde. Dort schlängelt sich eine etwa 200 Meter tiefe Schlucht durch die Ebene. Wenn mal dann mal am Grund der Schlucht angelangt ist, findet man dort wunderbare Badegelegenheiten vor. Man wurde vor Abmarsch darauf hingewiesen die Wanderschuhe anzuziehen. Jedoch kam man sich ein wenig blöd vor, als man sah, dass gewisse Leute es mit den Flip-Flops in Angriff nehmen…
Beim Aufstieg allerdings, wo man wirklich alle vier Füsse brauchen musste, amüsierte man sich prächtig am herauftapsen der Flip-Flop Leute…
Nach weiterer kurzer Fahrt über Sandstrassen traf man bei Natures Window ein, wo es wie der Name sagt, eine Schlucht durch ein natürliches Fenster hindurch betrachtet werden kann…
Nach dem Lunch wurde es Zeit sich weiter Richtung Monkey Mia vorzukämpfen und beim wunderschönen Shell-Beach einen Stopp zu machen, um dort in das türkise Wasser zu hüpfen. Dieser Strand heisst übrigens nicht etwa weil er von Shell gesponsert ist so, sondern weil er ausschliesslich aus Muscheln besteht…
Am Abend traf man im Hostel ein, wo man aus dem Fenster direkte Sicht auf den Beach hatte.

Tour nach Exmount



1. Tag Perth - Kalbarri
Am Dienstag morgens früh wurde man vom Tourbus beim Hostel abgeholt und mal ein paar hundert Kilometer weit nach Norden gedüst. Dort wurden die berühmten Pinacles Felsformationen im Nambung Nationalpark besucht, welche haufenweise aus dem Sand herausragen. Immer wieder interessant was die Natur in tausenden Jahren von Erosion zustande bringt…
Es koennte jedoch auch die Erklaerung dafuer sein wohin ein gewisser Gallier namens Obelix alle seine Hinkelsteine exportiert hat...
Zu Mittag stoppten wir an einem wunderbaren Beach um den Lunch zu uns zu nehmen. Gegen Abend wurden wir an einem Bottle Shop abgeladen, damit auch der Durst gestillt werden kann. Mit einem Bier in der Hand schlenderte man über die Strasse zum Beach und genoss den Sonnenuntergang…

Abschied von Perth




Eigentlich sollte es einem nicht passieren, dass man in den Ferien keine Zeit findet um das neueste zu veröffentlichen. Aber eben so geschehen…
Am Freitag (eben vor einer Woche) ist man zu Dritt auf eine Wale Wathing Tour gegangen. Leider wurde daraus dann eine Wave Watching Tour, da auf der zweistuendigen Rundfahrt leider nach langem Umherirren nur kurz zwei Wasserfontänen sichtbar waren. Ausser Spesen nichts gewesen…
Zum Schluss wurde man beim Warten auf den Zug jedoch mit einem traumhaften Sonnenuntergang entschädigt was eigentlich den Weg dorthin alleine schon gerechtfertigt hätte.
Am Sonntag ist man auf die bereits schon angekündigte Weintour gegangen. Nach relativ kurzer Bettruhe ist man frühmorgens um 9.00 Uhr, wie es sich hier gehört von einem klimatisierte Bus abgeholt und eine Stunde später war man bereits bei der ersten Degustation. Am Mittag nach der dritten Degustation wurde ein Lunch mit diversen kalten Leckereien aufgetischt, um den man mittlerweile froh war, da es ausser den kleinen Käseproben noch nicht sehr viel in den Magen gab. Am Nachmittag waren dann weitere zwei Degustationen angesagt, wo es je weitere sieben Weine zum Probieren gab. Anschliessend wurde noch kurz ein Lokal mit deutschen Bieren aufgesucht, wo man mit den bayrischen Kollegen selbstverständlich anstossen musste, wie es sich gehört...
Nach kurzer Fahrt wurde noch kurz bei einer Schokoladenfabrik angehalten, wo man ebenfalls testen konnte. Für australische Schokolade war sie nicht schlecht. Gegen fünf Uhr wurde man wohlbehalten im Hostel abgesetzt.
Am Montag wurde der wunderschöne Beach von Cottelsloe besucht und das erste Mal im Indischen Ozean gebadet, was gar nicht so übel war, wie man in der Schweiz möglicherweise nachvollziehen kann. Am Abend hat man sich wie gewohnt in der gemütlichen Runde im Garten des Hostels zusammengefunden und sich von den dortigen Bekanntschaften verabschiedet.

02 November 2006

Perth



Man hat sich nun hier in Perth schon ein wenig eingelebt. Der Lonely Planet hat gesagt, man solle einen Stadtspaziergang machen, was man dann auch tat. Perth ist eine Stadt mit, gemaess Lonely, 1.5 Mio. Einwohnern. Jedoch das Stadtzentrum ist nicht gross, so dass man nach etwa 2 Stunden Fussmarsch den Grossteil abgeklappert hat. Ausserhalb des Stadtkernes befindet man sich in riesigen Einfamilienhaussiedlungen. Auf dem Rundgang sind auch ein paar schoene Skyline Fotos entstanden...
Am Abend war eine Abschiedparty fuer ein paar Gaeste im Hostel, was natuerlich sehr wilkommen war fuer mich, um die Leute besser kennen zu lernen...
Am Mittwoch war man im sehr schoen aufgebauten Aquarium von Perth, wo man durch einen etwa 90 Meter langen Plexiglastunnel laufen und die Fische rundherum bewundern kann. Ausserdem konnte man dort auch (lebende!) Korallen mit dazugehoerigen Fischen betrachten, ein schoener vorgeschmack auf die in baldiger Zukunft kommenden Tauchgaenge...
Am Abend war Kulturnight angesagt, man ging in die Oper. Bei der Abschiedsparty hat man sich wieder mal auf Deutsch unterhalten, und dabei eine Freikarte fuer die Vorpremiere bekommen. Der eine hat an der hiesigen Oper einen Job als Techniker bekommen, um die Weiterreise zu finanzieren. Mit seiner Reisegefaehrtin konnte man die Moeglichkeit benutzen und dieses fuenfstuendige Spektakel ansehen. Eigenlich ist diese sehr bekannte Oper von Richard Wagner "Tristian und Isolde" auf Deutsch gesungen worden. Aber verstanden hat man trotzdem nicht sehr viel, da der Gesang doch mehrheitlich in sehr hohen Toenen war, unglaublich die Ausdauer der Saenger. Zum Glueck gabs da noch die englische Uebersetzung, welche zugegebenermassen auch nicht immer sehr hilfreich war. Aber es war trotzdem mal eine nette Veranstaltung, obwohl man wohl nicht gleich wieder in eine Oper besuchen wird...
Heute hat man es nun tatsaechlich geschafft die Weiterreise zu organisieren, das heisst man hat heute gleich zwei Touren gebucht. Der sehr gespraechige Vermittler hat einem fast zwei Stunden lang die Schoenheiten Westaustraliens, in einer wohl fuenf Quadratmeter grossen Agency, angepriesen. Leider konnte man sich dabei nicht der Erkenntnis entziehen, dass zu dieser Jahreszeit der Abschnitt zwischen Broome und Darwin fuer Touristen kaum zugaenglich ist und hat gleich einen Flug fuer diese Strecke gebucht. Aber seht selbst in der weiteren Berichterstattung....