Südinsel erkunden
Mittlerweile sind wir schon wieder mehr als eine Woche unterwegs und haben mit unserem Subaru mehr als 2'000 km zurückgelegt. Zuerst fuhren wir von Christchurch südwärts nach Timaru, wo wir gleich zum ersten Mal unser nigelnagelneues Zelt ausprobierten. Nach einer relativ kalten Nacht hat sich herausgestellt, dass mein Australienschlafsack für diese Breitengrade definitiv untauglich ist. Mittlerweile schlafe ich auf einer Luftmatratze in zwei Schlafsäcken. Frühmorgens ist meistens nur noch die Nase eiskalt, was ja wirklich auszuhalten ist…
Nach Timaru haben wir uns entschieden zuerst Richtung Mount Cook zu fahren, was sich wettertechnisch als eine äusserst geschickte Entscheidung herausgestellt hatte. Auf dem Hochplateau um den Mount Cook und die angrenzenden stahlblauen Seen, waren mit Sonnenschein beglückt. Auf einem kleinen Campingplatz, beim Lake Alexandra, haben wir unser nächstes Nachtlager aufgeschlagen. Der Campingplatz war sehr klein, aber idyllisch neben dem Ausfluss des Sees gelegen. Auf die Toiletten musste das eigene Toilettenpapier mitgebracht werden und auch die Duschen hätten wir mit eigenem Wassersack versorgen müssen, was wir jedoch mangels diesem gelassen haben. Eingans des Platzes war eine Infotafel angebracht mit einer Kasse (?) unten, wo das Geld für die Übernachtung hineingeworfen werden sollte. Vielleicht haben wir das Geld am richtigen Ort eingeworfen, ansonsten wird sich bestimmt mal jemand über ein Trinkgeld freuen…
Nach dem Frühstück brachen wir auf zum Mount Cook und seinen Gletschern, vorbei am Lake Pukaki. Der Mount Cook Nationalpark ist 1986 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt worden. Der Nationalpark beherbergt 22 Dreitausender und einige leicht zugängliche Gletscher. Zuerst siegen wir zum Gletschersee des Tasman Glacier hinauf. Von dort hatten wir einen guten Ausblick auf den untersten Ausläufers des Gletschers, welcher an seiner tiefsten Stelle 600 m dick ist und an seinem breitesten Punkt eine Breite von 3 km aufweist.
Anschliessend fuhren wir ins Nachbartal, in welchem sich der Hooker Glacier befindet. Nach gut 90 Minuten erreichten wir über zwei Hängebrücken den Hooker Lake an der Westflanke des Mount Cook. Von dort aus hatten wir einen ausgezeichneten Blick auf diesen Gipfel, welcher mit 3754 m.ü.M Neuseelands höchster Berg ist.
An diesem Abend übernachteten wir in Oamaru, welches bereits wieder an der Küste liegt. Dort gibt es einige Gelbaugen-Pinguinkolonien. Wir haben in Stadtnähe auf der Halbinsel eine Kolonie gefunden, welche bei einem kurzen Spaziergang betrachtet werden konnte…
Nach dem Zeltabbau in Oamaru brachen wir auf Richtung Dunedin. Nach 40 km erreichten wir die grossen, grauen und beinahe kugelrunden Moeraki Boulders. Diese bis zu zwei Meter Durchmesser aufweisenden Felsen lagen einst tief in den Klippen der Brandung, welche in den letzten 60 Millionen Jahren vom Meer abgetragen wurden und diese Steine zum Vorschein brachte. Anschliessend wollten wir eigentlich noch ein paar Stunden den wunderbaren Tag am Strand geniessen. Jedoch machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung. Wir wurden regelrecht gesandstrahlt. Nach einer halben Stunde resignierten wir und fuhren nach Dunedin.
Dunedin ist Neuseelands schottischste Stadt. Beruht der Name doch auf der gälischen Übersetzung von Edinburgh. Auch tragen einige Strassen und Viertel die selben Namen wie ihre Schwesterstadt im fernen Schottland.
Die Halbinsel vor der Stadt hatte einiges zu bieten, welches wir uns nicht entgehen lassen wollten. So bestaunten wir Neuseelands einziges Schloss, besuchten eine Brutstätte der Albatrosse, welche mit einer Flügelspannweite von bis zu 3.5 m einen äusserst imposanten Anblick geben. Zudem erkundeten wir ein Aquarium, wo unter anderem Seepferdchen zu sehen waren.
In Duniden befindet sich ausserdem die steilste Strasse der Welt (eben nicht in San Francisco). Die Strasse weisst eine Steigung von 19 Grad oder 1 : 2.66 auf. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen diese Strasse zu befahren…
Nach ein paar Tagen in Stadtnähe zog es uns weiter entlang der Catlins Coast nach Curio Bay. Auf dieser Strecke besuchten wir einige Naturschönheiten. Zuerst den Nugget Point. Dort ist ein Leuchtturm an ein Kap geklebt und rundum ruhen sich Seelöwen und Seeelefanten aus.
Eine schöne Fahrt am Wasser entlang führte uns weiter zu Jacks Bay. Dort beginnt ein Pfad vorbei an weidenden Schafen zu Jacks Blowhole, ein imposantes 55 Meter tiefes Loch, welches über 200 Meter mit dem Meer verbunden ist. Es entstand durch den Einsturz einer unterirdischen Höhle. Hoffen wir nur dass das Hölloch nicht einstürzt. Dieses Loch möchte ich persönlich nie sehen…
Gegen Abend erreichten wir unseren Übernachtungsort den Curio Bay Camping Ground. Dort konnten wir auf der einen Seite am Strand die Hector Delfine sehen. Die weltweit kleinste und seltenste Delphinart, welche ausschliesslich in Neuseeland vorkommt und von welchen es nur etwa 4000 Exemplare gibt. Auf der andern Seite des Platzes konnten wir wiederum vereinzelte Gelbaugenpinguine ausmachen. Auf dieser Seite befindet sich ausserdem ein Wald aus dem Jurazeitalter mit versteinerten Baumstümpfen und umgekippten Baumstämmen übersäht.
Nach einer ruhigen Nacht auf dem Zeltplatz fuhren wir zurück zu den Cathedral Caves, welche nur bei Ebbe zugänglich sind. Leider waren wir am Tage zuvor zu spät dort, so dass wir den Besuch dieser vom Meer über Jahrmillionen herausgearbeiteten Höhlen noch nachholen wollten.
Als nächstes führte es uns vorbei am Waipapa Point. Dem Südlichsten Punkt dem Südinsel Neuseelands, bevor es weiter ging nach Invercargill (weiss der Teufel wie man das ausspricht).
In Invercargill hatten wir erst mal unsere Wäsche zu waschen und legten dort deshalb einen grösseren Stopp ein.
Nach Timaru haben wir uns entschieden zuerst Richtung Mount Cook zu fahren, was sich wettertechnisch als eine äusserst geschickte Entscheidung herausgestellt hatte. Auf dem Hochplateau um den Mount Cook und die angrenzenden stahlblauen Seen, waren mit Sonnenschein beglückt. Auf einem kleinen Campingplatz, beim Lake Alexandra, haben wir unser nächstes Nachtlager aufgeschlagen. Der Campingplatz war sehr klein, aber idyllisch neben dem Ausfluss des Sees gelegen. Auf die Toiletten musste das eigene Toilettenpapier mitgebracht werden und auch die Duschen hätten wir mit eigenem Wassersack versorgen müssen, was wir jedoch mangels diesem gelassen haben. Eingans des Platzes war eine Infotafel angebracht mit einer Kasse (?) unten, wo das Geld für die Übernachtung hineingeworfen werden sollte. Vielleicht haben wir das Geld am richtigen Ort eingeworfen, ansonsten wird sich bestimmt mal jemand über ein Trinkgeld freuen…
Nach dem Frühstück brachen wir auf zum Mount Cook und seinen Gletschern, vorbei am Lake Pukaki. Der Mount Cook Nationalpark ist 1986 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt worden. Der Nationalpark beherbergt 22 Dreitausender und einige leicht zugängliche Gletscher. Zuerst siegen wir zum Gletschersee des Tasman Glacier hinauf. Von dort hatten wir einen guten Ausblick auf den untersten Ausläufers des Gletschers, welcher an seiner tiefsten Stelle 600 m dick ist und an seinem breitesten Punkt eine Breite von 3 km aufweist.
Anschliessend fuhren wir ins Nachbartal, in welchem sich der Hooker Glacier befindet. Nach gut 90 Minuten erreichten wir über zwei Hängebrücken den Hooker Lake an der Westflanke des Mount Cook. Von dort aus hatten wir einen ausgezeichneten Blick auf diesen Gipfel, welcher mit 3754 m.ü.M Neuseelands höchster Berg ist.
An diesem Abend übernachteten wir in Oamaru, welches bereits wieder an der Küste liegt. Dort gibt es einige Gelbaugen-Pinguinkolonien. Wir haben in Stadtnähe auf der Halbinsel eine Kolonie gefunden, welche bei einem kurzen Spaziergang betrachtet werden konnte…
Nach dem Zeltabbau in Oamaru brachen wir auf Richtung Dunedin. Nach 40 km erreichten wir die grossen, grauen und beinahe kugelrunden Moeraki Boulders. Diese bis zu zwei Meter Durchmesser aufweisenden Felsen lagen einst tief in den Klippen der Brandung, welche in den letzten 60 Millionen Jahren vom Meer abgetragen wurden und diese Steine zum Vorschein brachte. Anschliessend wollten wir eigentlich noch ein paar Stunden den wunderbaren Tag am Strand geniessen. Jedoch machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung. Wir wurden regelrecht gesandstrahlt. Nach einer halben Stunde resignierten wir und fuhren nach Dunedin.
Dunedin ist Neuseelands schottischste Stadt. Beruht der Name doch auf der gälischen Übersetzung von Edinburgh. Auch tragen einige Strassen und Viertel die selben Namen wie ihre Schwesterstadt im fernen Schottland.
Die Halbinsel vor der Stadt hatte einiges zu bieten, welches wir uns nicht entgehen lassen wollten. So bestaunten wir Neuseelands einziges Schloss, besuchten eine Brutstätte der Albatrosse, welche mit einer Flügelspannweite von bis zu 3.5 m einen äusserst imposanten Anblick geben. Zudem erkundeten wir ein Aquarium, wo unter anderem Seepferdchen zu sehen waren.
In Duniden befindet sich ausserdem die steilste Strasse der Welt (eben nicht in San Francisco). Die Strasse weisst eine Steigung von 19 Grad oder 1 : 2.66 auf. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen diese Strasse zu befahren…
Nach ein paar Tagen in Stadtnähe zog es uns weiter entlang der Catlins Coast nach Curio Bay. Auf dieser Strecke besuchten wir einige Naturschönheiten. Zuerst den Nugget Point. Dort ist ein Leuchtturm an ein Kap geklebt und rundum ruhen sich Seelöwen und Seeelefanten aus.
Eine schöne Fahrt am Wasser entlang führte uns weiter zu Jacks Bay. Dort beginnt ein Pfad vorbei an weidenden Schafen zu Jacks Blowhole, ein imposantes 55 Meter tiefes Loch, welches über 200 Meter mit dem Meer verbunden ist. Es entstand durch den Einsturz einer unterirdischen Höhle. Hoffen wir nur dass das Hölloch nicht einstürzt. Dieses Loch möchte ich persönlich nie sehen…
Gegen Abend erreichten wir unseren Übernachtungsort den Curio Bay Camping Ground. Dort konnten wir auf der einen Seite am Strand die Hector Delfine sehen. Die weltweit kleinste und seltenste Delphinart, welche ausschliesslich in Neuseeland vorkommt und von welchen es nur etwa 4000 Exemplare gibt. Auf der andern Seite des Platzes konnten wir wiederum vereinzelte Gelbaugenpinguine ausmachen. Auf dieser Seite befindet sich ausserdem ein Wald aus dem Jurazeitalter mit versteinerten Baumstümpfen und umgekippten Baumstämmen übersäht.
Nach einer ruhigen Nacht auf dem Zeltplatz fuhren wir zurück zu den Cathedral Caves, welche nur bei Ebbe zugänglich sind. Leider waren wir am Tage zuvor zu spät dort, so dass wir den Besuch dieser vom Meer über Jahrmillionen herausgearbeiteten Höhlen noch nachholen wollten.
Als nächstes führte es uns vorbei am Waipapa Point. Dem Südlichsten Punkt dem Südinsel Neuseelands, bevor es weiter ging nach Invercargill (weiss der Teufel wie man das ausspricht).
In Invercargill hatten wir erst mal unsere Wäsche zu waschen und legten dort deshalb einen grösseren Stopp ein.

