Whitesunday Island




Die nächsten Tauchgänge kamen schneller als man dachte. Nach langem abwägen ist man zum Schluss gekommen doch noch nach Airlie Beach zu fahren. Man hat sich aus den über fünfzig angeboten ein Segelschiff ausgesucht auf dem die Möglichkeit bestand ein paar Tauchgänge zu geniessen. Insgesamt waren 14 Gäste und 3 Crewmitglieder auf dem Schiff. Aber zuerst wurde man noch mal auf die Probe gestellt, denn Airlie Beach lieg nicht gleich auf dem Weg. 11 Stunden Busfahrt hat man auf sich genommen um dorthin zu kommen. Nahezu 400 Seiten im Nelson Mandela Buch hat man gelesen, welches eigentlich für die damalige Südafrikareisegruppe eine Pflichtlektüre sein sollte. Es kann wirklich nur empfohlen werden…
In Airlie Beach angekommen konnte man das reservierte Zimmer im Magnums Backbackers beziehen, welches über 500 Betten ausweisen kann. Es war nicht gerade was man als eine ruhige Nacht bezeichnen würde, aber es war schnell genug wieder morgen…
Um 8.00 Uhr hat man sich im Hafen eingefunden und die „Gschpänli“ für die nächsten Tage kennen gelernt, eine grossartige Gruppe wie es sich später noch herausstellen sollte. Zuerst sind wir ein paar Stunden herausgefahren um zum ersten Tauchplatz zu gelangen. Zuerst konnten die vier Tauchscheinbesitzer mit dem Instruktor ins Wasser und anschliessend wurden diejenigen in die Welt des Tauchens eingeführt, welche zum ersten Mal tauchen wollten. Es hat auf Anhieb allen gefallen, was eigentlich nicht verwunderlich ist…
Insgesamt hat man auf diesem Trip wieder vier Tauchgänge an verschiedenen Stellen um die Inseln gemacht. Eigentlich wäre auf dem Programm gewesen, dass das äussere Reef besucht werden sollte, da dort draussen jedoch 3 Meter hohe Wellen zu erwarten gewesen wären, hat es der Skipper vorgezogen in der Nähe der Inseln zu bleiben, was ziemlich vernünftig war. Am nächsten Tag beim Segeln in etwas rauerer See stellte sich heraus, dass nicht alle Passagiere an Bord Immun gegen Seekrankheit sind…
Die meisten jedoch haben das Schaukeln des Schiffes genossen, welches schon fast einer Achterbahn glich.
Am Abend ist jeweils auf Deck gesessen, ein paar Biere getrunken und über Gott und die Welt diskutiert worden.
Am letzten Tag wurde zum Abschluss einer der schönsten Sandstrände der Welt besucht, der so genannte white haven beach. Dieser Sandstrand, welcher zum Weltnaturerbe gehört, erstreckt sich über sieben Kilometer. Sollte jemand etwas von diesem besonders feinen weissen Sand stehlen wollen, ist dies nicht so eine gute Idee. Sollte jemand dabei erwischt werden Sand oder Muscheln von dieser Insel mit nach Hause zu nehmen, dem steht eine Strafe von 80'000 A$ zu!
Ganz zu vermeiden Sand mit sich zunehmen ist es jedoch nicht. In den nächsten paar Wochen wird immer wieder ein kleiner Rest davon in irgendwelchen Kleidern auftauchen, denn der Sand ist wirklich sehr fein…
Am Donnerstagabend ist das Segeln nun auch schon wieder vorbei gewesen und am Abend um fünf Uhr musste man die Gspänli alleine weiterfeiern lassen, um den Bus nach Hervey Bay zu erwischen. Am nächsten Morgen um sechs Uhr, nach 13 Stunden Bus fahren ist man dort glücklicherweise eingetroffen…
Leider ist es nicht immer so einfach einen schlauen Computer zu finden um die geschriebenen Texte zu veroeffentlichen. Daher bin ich etwas im Rueckstand. Aber der Bericht von Fraser Island wird folgen...

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